Adventskalender MiniKrimi am 20. Dezember


Bluthochzeit

Keiner von beiden hatte geglaubt, dass das Glück in diesem Leben nochmal an ihre Tür klopfen würde. Nicht, dass ihr Dasein bisher unerfüllt gewesen wäre. Im Gegenteil. Sie war eine erfolgreiche Modedesignerin mit eigenem Label und Geschäften in München, Köln und Kitzbühel. Er war ein ebenso erfolgreicher Autor von Heimatkrimis. Beide hatten einen ausgedehnten Bekanntenkreis, der nicht nur aus Bewunderern, sondern durchaus auch aus echten Freunden bestand. Und natürlich hatten beide auch die eine oder andere Beziehung durchlebt, von schwindelnden Höhen hinunter zu abgründigen Tiefen. Und beide hatten für sich beschlossen, dass in punkto Beziehungen die Ebene einen weit besseren Lebens- und Liebesweg bot.

Bei gelegentlichen Treffen im Hause ihrer gemeinsamen Freundin Ella hatten sie sich, nach dem ein oder anderen Glas Champagner, sogar darüber unterhalten, wieviel angenehmer der Alltag ohne emotionale Komplikationen und ergo bar fester Bindungen sei. Ella aber war ganz offensichtlich anderer Meinung gewesen. 


Ganz sanft hatte sie einen Komplott mit Eros, Amor und Aphrodite geschmiedet und die beiden mit viel Geduld und List in einem zarten Liebesnetz gefangen. Und so waren aus tausend freundschaftlichen Berührungen zärtliche Umarmungen geworden und aus belanglosen Begrüßungs-Bussi-Bussis leidenschaftliche Küsse. Das Besondere an diesem Wunder war, dass das Glück der beiden zwar himmelwärts, aber dabei doch immer auf geraden Wegen verlief, ohne steiles Bergauf-bergab, sondern vielmehr auf einer Hoch-Ebene. Das beflügelte ihr Wesen und machte beide auch im Beruf, der für ihn wie für sie gleichzeitig eine Berufung war, noch produktiver.

Soviel Erfolg, das fühlten beide, wollte auf eine solide Basis gestellt werden. Nicht der anderen wegen! Nein, sie selbst wünschten sich für Ihre Beziehung die höchste Vollendung. Es war nur selbstverständlich, dass Ella von ihnen zur offiziellen Hochzeitsplanerin bestellt wurde.

Das beste Hotel Münchens wurde ausgesucht, und dort natürlich die Panorama-Suite mit einem Blick über die Dächer der Innenstadt und weiter bis zu den Bergketten am Horizont. Ella höchstpersönlich schmückte Schlafzimmer und Hochzeitsbett. Wie, das blieb ihr streng gehütetes Geheimnis. 

Die Feier war, wie nicht anders erwartet, atemberaubend schön. Vom Ja-Wort im romantischsten Standesamt der Stadt über den Nachmittag auf einem Schiff am Starnberger See bis hin zum opulenten Abendbuffet im Bayerischen Hof. Zum Ausklang tanzten und tranken Brautpaar und Gäste ausgelassen im Night Club bis in die frühen Morgenstunden.

Dann torkelten die Frischvermählten in ihre Suite. Ohne das Licht anzumachen – das schadet ab einem gewissen Alter sowohl dem Teint als auch der Illusion – öffnete die Braut als erstes die hohen Fenster und lehnte sich, übervoll mit Glückseligkeit und Alkohol, in die dunkle Morgenbrise. Als sie sich umdrehte, lag ihr Göttergatte bereits auf dem Bett, in Frack, Seidenstrümpfen, Halstuch und Lackschuhen – und schnarchte. Leidenschaftlich, das schon. Aber tief und fest. An die Vollendung der Hochzeitsnacht war nicht zu denken. Sie war nicht besonders enttäuscht. In ihrem Alter konnte sie Bedürfnisse sowohl emotional als auch geistig steuern, und schließlich hatte sie die Katze nicht im Sack gekauft. Seine Qualitäten und Fertigkeiten waren ihr bis ins kleinste Detail bekannt. Und da auch sie zwar im Herzen blutjung, an Jahren jedoch ebenso fortgeschritten war wie ihr nun Angetrauter, fühlte sie wie er die magische Anziehung eines rosenduftenden Bettes mit dem Versprechen, das berauschende Fest durch einen erholsamen Schlaf zu krönen. 

Am nächsten Morgen dann wäre sie, frisch geduscht und neu geschminkt, dem opulenten Frühstück zwischen Kissen und Federn ebenso wenig abgeneigt wie einem zärtlichen Liebesdessert.

Sie sank neben ihn und fiel sofort in einen tiefen, traumlosen Schlaf – aus dem sie, mitten in der Nacht, wie ihr schien, auf grausame Weise geweckt wurde. Sie hatte das Gefühl, als habe jemand ihren Kopf mit einem Gong verwechselt und schlage ihr mit einem Knüppel gegen Schläfe und Ohren, immer und immer wieder. Sie fuhr hoch, starrte mit zugekniffenen Augen in das halbdunkle Zimmer und erkannte, dass das Geräusch von außen durch die weit geöffneten Fenster hereindrang. Es waren die Glocken der ehrwürdigen Münchner Kirchen, die die Gläubigen, von denen wahrscheinlich niemand die halbe Nacht durchgefeiert hatte, zum Morgengebet riefen. Der Dom, Sankt Peter, die Heilig Geist Kirche und Sankt Michael vereinten ihre Stimmen zu machtvollem Geläut. Ihren Mann schien das nicht zu stören, er lag weiter reglos unter der Decke. Sie aber sprang auf, stolperte brillenlos durch das Zimmer, schob die Vorhänge leicht beiseite und schloss die Fenster. 

Ahhh – Ruhe! Aufatmend machte sie sich auf den Weg zurück ins Bett. Und erstarrte! Was war das? Matratze, Laken, Decke – alles war blutrot. Und er? Machte keinen Mucks! Oh nein! „Das kommt davon, wenn sich alte Leute wie Teenager benehmen. Ich hätte wissen müssen, darauf achten müssen, verhindern müssen…“ Aber was? Ein Blutsturz, was sonst? Oder hatte er das Steakmesser in die Brusttasche gesteckt und sich im Schlaf damit erstochen? Unmöglich! Wut kam in ihr auf. „Er muss doch gewusst haben, wie krank er ist. Warum hat er mir nichts davon gesagt? Warum hat er mich überhaupt geheiratet? Vor allem – warum dann die Gütertrennung? Oder – wollte er eigentlich MICH mit dem Steakmesser erstechen? Aber nein. Davon hätte er ja auch nichts gehabt. Außer, er hat mich so gehasst……“ 

Aus der Tiefe der blutroten Decke kam ein Stöhnen. Dann ein Gähnen. Dann schälte sich eine Hand aus den Falten und tastete die leere Bettseite entlang. „Wo bist du?“ 

Vor Erleichterung wurde ihr schwindelig. Sie glitt an der Wand zu Boden, kroch hinüber zum Bett. Suchte auf dem Nachttisch nach ihrer Brille. „Was machst du denn da?“, fragte er. Statt zu antworten, starrte sie fasziniert auf die Laken und Decken. Erst jetzt nahm sie den intensiven Geruch nach Rosenblüten wahr, süß und stark und, ja, beinahe mazeriert. Die ersten Sonnenstrahlen, die sich ihren Weg über die Dächer und an den Vorhängen vorbei ins Zimmer gebahnt hatten, malten ein unglaubliches Bild, das sie dank ihrer Brille nun deutlich erkennen konnte:

Auf dem Bett war ein Meer tiefroter Rosenblüten verstreut worden, ohne Zweifel von Ella, der Hochzeitsplanerin. Leider hatte das Brautpaar aus hinlänglich beschriebenen Gründen diese ästhetische Hommage nicht gewürdigt. Mehr noch: es hatte die Pracht nicht, wie vorgesehen, nach ausgiebiger Bewunderung sorgfältig beiseitegelegt, sondern sich einfach mitten hineingeworfen. Die Körperwärme, gepaart mit zwar bekleideten, aber dennoch unruhig wälzenden Bewegungen zweier ausgewachsener Menschen, hatte quasi zu einer heißen Enfleurage geführt. Und die erhitzten, zerdrückten Blätter hatten ihre rote Farbe mit allem geteilt, was sie berührt hatte. 

„Jetzt ist es eh schon passiert“, murmelte sie, schmiegte sich eng an ihren Ehemann – und die beiden holten die Freuden der Hochzeitsnacht am helllichten Morgen ausgiebig nach. 

Das Hotel lehnte ihr Angebot, für den an der Wäsche entstandenen nicht zu behebenden Schaden aufzukommen, ab. Dass Laken und Decken in einer Vitrine ausgestellt und im Rahmen einer Motto-Führung über „Skurrile Episoden eines Grandhotels“ gezeigt werden, ist lediglich ein nicht bestätigtes Gerücht, dass das Ehepaar übrigens selbst in die Welt gesetzt hat. 

Adventskalender Minikrimi am 19. Dezember


Foto: Polarnacht

Heute noch ein Krimi von meiner Autorenkollegin Mona Moldovan. Sie reist regelmäßig in den hohen Norden. Das Foto ist von ihr. Danke, liebe Mona.

Nordlichter

1.
Ich wache leicht verkatert auf, habe gestern den letzten Rest „Linie“ Aquavit getrunken. Die Flasche habe ich aus Deutschland mitgebracht und sie für ganz besondere Notsituationen aufbewahrt. Wie absurd: Der Inhalt wurde hier in Norwegen hergestellt, zweimal über die „Linie“ (Äquator) verschifft (das soll den besonderen Geschmack verleihen), dann exportiert, dann nach Süddeutschland geliefert, und schließlich in meinem Gepäck über Oslo nach Tromsø und mit dem Schneemobil hierher transportiert, ins Nirgendwo. So eine Flasche bewahrt man für besondere Fälle auf. Gestern war es soweit. Zum Glück ist sie heute leer, weil Alkohol nicht beim Denken hilft; zumindest mir nicht, und ich muss verdammt nochmal denken. Nicht, dass es eilt; bis es taut, wird es Mai. 

Aber gerade das ist auch mein Problem: die Erde und alle Seen, die ganze Welt um mich herum: alles weiß und hart und tiefgefroren. Die Leiche auch. Daher muss ich nachdenken: wie werde ich sie los, sodass niemand sie jemals findet. Wie werde ich ihn los. Wären wir weiter südlich, hätte ich mehr Ideen. Norwegen hat sehr tiefe Fjorde und nicht alle frieren in Winter zu, die wenigsten eigentlich. Näher am Atlantik hätte ich auch keine großen Probleme damit. Aber hier in diese weiße Wüste wird es ungleich schwieriger. Bei minus zwanzig Grad ist es einfach unmöglich, ein Loch zu graben, um einen erwachsenen Mann darin zu beerdigen. Auch, wenn er in den letzten Jahren etwas geschrumpft und abgemagert ist. Ihn in einem See zu versenken kann ich auch vergessen. Ich weiß nicht, wie dick das Eis ist, aber egal ob dreißig Zentimeter oder drei Meter. Es ist auf jeden Fall zu dick. 

2.
Diese verdammte Einsamkeit. Ich habe immer mit der Illusion gelebt, dass es mir nichts ausmacht, alleine zu bleiben. Dass die Einsamkeit sich hier genauso anfühlt wie in den letzten Jahren, wie im Rest der Welt. Aber hier ist sie noch härter, rauer und jetzt absolut endgültig. Ichdenke darüber nach, wie es dazu kam, eigentlich ist es keine komplizierte Geschichte. Die Jahre sind gekommen und gegangen. Wir hatten uns immer weniger zu sagen, und die Liebe ist versickert, das Ende nah, aber nie zum Greifen. Wir teilten eine Wohnung, aber waren irgendwie nie am selben Ort zusammen; wir teilten Erinnerungen, aber nicht mehr die Gegenwart und schon gar keine Pläne für die Zukunft. Die Stille war so laut, dass ich auf die Idee kam, uns für den Winter eine Hütte in Lappland zu mieten, um, weit abseits von Zivilisation, Internet und anderen Ablenkungen, endlich ehrlich miteinander zu sein. Das ist dann leider gründlich misslungen. Oder vielleicht ist es auch gründlich gelungen: Jedenfalls waren wir irgendwann viel zu ehrlich miteinander. Ein Wort ergab das anderen, und irgendwann habe ich mich dann vergessen. Oder gehenlassen? „Provoziere nie eine Frau, wenn sie ein Messer in der Hand hält“, habe ich früher oft gescherzt, ohne zu ahnen, dass daraus irgendwann bitterer Ernst werden würde. Es ist so leicht und ging so schnell. Ein Stich – und dann Stille. Für immer. Ich bin nicht wirklich allein. Sein Körper ist ja noch hier. Aber irgendwie fühle ich mich plötzlich verlassen. Einsam.

3.
Der Wintersturm hat viele Stunden heftig gewütet, aber nun ist es ruhig geworden. Am Vormittag versucht die Sonne, hinter dem Horizont aufzusteigen. Sie schafft es nicht, es ist Polarnacht. Die wenigen Stunden, bis sie aufgibt, sieht der Himmel in allen Nuancen von Pink und Orange wie gemalt aus. Auf einmal weiß ich, was ich tun werde. Es ist ziemlich schwer, aber irgendwie schaffe ich, die Leiche auf dem Schneemobil festzubinden. Ich habe vor, ganz weit zu fahren und ihn irgendwo abzulegen, wo es schön ist und weiß und wo niemand je hinkommen wird. Vielleicht. Hoffentlich. 

Als ich losfahre, ist es schon wieder dunkel. Ich bin bereits lange unterwegs und beginne zu frieren, als ich merke, dass mein GPS nicht mehr funktioniert. Der Akku ist leer oder einfach eingefroren. Der Sturm hat die Wege verschüttet. Die Spuren meines Schneemobils verschwinden in der glänzenden Wüste und ich weiß nun, dass ich die Orientierung endgültig verloren habe. Aber das macht mir keine Angst. Ich fahre lange, ohne Ziel und ohne die Zeit zu beachten, bis mein Sprit fast alle ist, dann halte auf einer Lichtung, oder vielleicht auf einem gefrorenen See, wer weiß das schon. Die Nacht glänzt und funkelt magisch im Sternenlicht. 

Und dann sehe ich die ersten grünen Strahlen am Himmel. Zunächst schwach, wie die Finger einer Zauberfee. Dann eine hellere Flamme, die schnell verschwindet, bevor die nächste erscheint. Bald brennt der gesamte Himmel: tanzende, kalte, atemberaubende Nordlichter überall. Die Luft fühlt sich klar an und hart. Ich bin so müde. 

Es ist so wunderschön.

4.
Als eine raue Hundezunge über mein Gesicht leckt, wehre ich mich fast gegen die Stimmen, die mich ins Leben zurückrufen. In die Verantwortung. 

Adventskalender MiniKrimi vom 13. Dezember 2018


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Drum prüfe, wer sich ewig bindet….

Es gibt wohl kaum ein Paar in der Minervastraße 89, über das so viel geredet wird wie über Salomé und Freddi Schlicht. Das liegt natürlich zum Teil daran, dass sie die mit Abstand teuerste Wohnung im Haus gekauft haben – sie erstreckt sich über 2 komplette Etagen mit vier über Treppen verbundenen Terrassen. Das heißt, Salomé hat sie gekauft und, so will es die Hauslegende, auch noch bar bezahlt. Das allein ist natürlich ein gefundenes Fressen für die Gerüchteküche, und die brodelt, glauben Sie mir, in noblen Quartieren genauso wie in  sozialen Brennpunkt. 

Es ist aber noch ein anderer Umstand, der Salomé und Freddie zu begehrten Klatschobjekten macht, und das ist ihr beträchtlicher Altersunterschied. Salomé sieht aus wie eine gut erhaltene Fünfzigjährige, aber tatsächlich ist sie weit über 60. Freddie hingegen ist grade mal Ende zwanzig. Muskulös, durchtrainiert, knackig. Wenn man bedenkt dass die beiden schon 2 Jahre verheiratet sind, fragt man sich natürlich unwillkürlich…… warum?

Dazu müssen Sie wissen – und dieses Geheimnis kennt in der Minvervastraße 89 niemand – , dass Salomé ihren durchaus beträchtlichen Reichtum mit einer Reihe von Bordellen erworben hat. Sie hat mit knapp 17 selbst als Bordsteinschwalbe angefangen und sich dann zielstrebig nach oben gearbeitet, gespart, gekauft, gemanagt, protegiert. Junge Mädchen, junge Männer. Und hat immer mal wieder einen jungen Menschen gerettet, vor dem Absturz in die Drogen oder in die Kriminalität. In ihren Etablissements waren alle Angestellten clean.

Freddie wäre heute ohne Salomé entweder tot oder im Gefängnis. Aber es gibt Tage, da ist er nicht sicher, worin sich der goldene Käfig, in dem er hier lebt, vom einem Strafgefängnis unterscheidet. Denn Salomé lässt ihn jeden Tag spüren, dass sie für seine Rettung Dankbarkeit erwartet – und unbedingten Gehorsam. Tag und Nacht…….

Vom Frühstück am Morgen über ausgiebige Massagen am Nachmittag bis zum frisch zubereiteten Abendessen reichen Freddies Pflichten. Tagein tagaus. Zu seinem Glück ist er ein kreativer und passionierter Koch, so dass ihm zumindest diese Pflicht auch Vergnügen bereitet.  Was Salomé dazu bewogen hat, ihm in einem großzügigen Moment einen Kurs „Kundalini kochen“ bei dem Sternekoch und Shootingstar der exotischen Küche, An Lee, zu schenken. Seitdem lodert in Freddie die Leidenschaft. Wofür auch immer….

Heute  soll es endlich soweit sein. Freddie wagt sich an An Lees kunstvollste Kreation. Er hat den Esstisch besonders liebevoll dekoriert, Lotusblüten, schwimmende Kerzen und Räucherstäbchen verzaubern die Wohnung. Er zelebriert das Essen wie einen Tanz und reicht Salomé jede Schale mit einer tiefen Verbeugung. Sie lächelt aus kohlschwarzen Augen. Er lächelt zurück. Sie essen. „Die Erdnüsse hast Du aber weggelassen, mein Liebling?“ „Natürlich, Salomé, ich will Dich doch nicht vergiften!“ Er folgt jeder Bewegung, mit der sie den Löffel zum Munde führt. Folgt ihr so lange, bis sich sein Magen verkrampft, bis er sich am Boden krümmt und schließlich reglos liegen bleibt.

Arsenvergiftung, stellt der Pathologe fest. Salomé scheidet als Täterin aus, denn beide haben genau das gleiche gegessen, wie die Überwachungskamera („Die läuft eigentlich nur nachts, Freddie muss vergessen haben, sie auszuschalten“)  eindeutig beweist. Und ihr geht es gut, abgesehen von ein paar unangenehmen Auswirkungen einer leichten Erdnussintoleranz (Seit Freddie seine Liebe für’s Exotische entdeckt hat, hat sich Salomé in aller Stille einer intensiven Desensibilisierung unterzogen. Sicher ist sicher).

Als die Polizei der Gründlichkeit halber die Wohnung durchsucht, fehlt in Salomés Bibliothek Dorothy Sayers Beststeller „Strong Poison“. Sicher ist eben sicher.

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