Weil wir es – heute – in der Hand haben!


Für Tosca.

Nein, wer nicht wählt, hat seine Stimme nicht für sich behalten. Wer nicht wählt, unterstützt die Rechten. Die Nationalisten. In ganz Europa. Nein, es ist nicht falsch, die eigene Nation zu mögen (auch wenn ich damit nichts anfangen kann, aber das ist meine persönliche Einstellung). Aber es zeugt von einem massiven Unverstand, zu glauben, in einer globalen Welt als einzelne Nation bestehen zu können. Selbst für Trump bedeutet „America first“, dass er sich Allianzen aussucht, die für ihn am vielversprechendsten sind. Ausgerechnet mit Saudi Arabien und mit Israel….

Wenn Europa und damit jedes einzelne Land darin nicht untergehen will, wirtschaftlich, politisch UND kulturell, müssen wir uns zusammenschließen. Immer mehr.

„Nie wieder Krieg! Deshalb muss Europa stark sein“, hat meine Mutter (Jahrgang 1924) gebetsmühlenartig wiederholt. Bis zu ihrem Tod vor zwei Jahren. Wir waren es über. Sie war im Recht, Und weitsichtiger als wir.

Die Jugend macht es uns vor, nicht nur europa- sondern weltweit. Die Herausforderungen einer Zeit, die wir selbst zu verantworten haben durch massiven Raubbau an unserer Umwelt und an 90% der Menschheit, diese Herausforderungen müssen wir angehen. Die „alten“, die „konservativen“ Kräfte werden das nicht tun! Denn sie denken nur bis zu ihrer Pensionierung oder bis zu ihrem Tod.

Denken wir weiter. Schnallen wir unsere Gürtel enger – damit Menschen nach uns noch die Chance haben, zu leben. Es geht schon lange nicht mehr darum, unseren Schweinsbraten, die Knödel, den Holländer Käse, unser Dirndl, eine eigene Währung oder eine Sprache zu erhalten. Es geht um die Welt. Schade, dass so viele da draußen das nicht kapieren. Auch solche mit Kindern. DAS kapiere ich NICHT.

Hab ich recht? Bitte, Ihr könnt diesen Beitrag ruhig viral werden lassen 🙂 Auch, wenn meine Haare nicht blau sind 🙂

Aber bitte: nutzt die Chance, die so viele Menschen auf der Welt nicht haben: nehmt Eure Zukunft in die Hand. Geht wählen. Für unser Europa.

MiniKrimis im WahlKampf! Ein Beitrag der IsarChillies München!


Politiker werben mit Wahlplakaten. Klar. Je näher der Wahltermin rückt, desto mehr Plakate säumen die Straßen. Am Ende ist das ein richtiger Wald. Blau, Gelb, Rot, Grün, Bunt. Da kennt sich keiner mehr aus und niemand schaut hin.

Niemand?

Falsch! In Moosach, Neuhausen, Nymphenburg, Laim und im Hasenbergl stehen Menschentrauben vor den Plakaten einer SPD-Politikerin, Diana Stachowitz. Jeder will ganz vorne sein und lesen. Ja, was denn nur?

Die MiniKrimis der IsarChillies, natürlich!

Aber Vorsicht: die Krimis sind rar gesägt, man muss schon Glück haben, um einen zu entdecken. Weil wir euch unsere kriminalistischen Miniaturen aber nicht vorenthalten wollen, werte Leserschar, veröffentlichen wir sie hier und exklusiv.

Im Gegenzug freuen wir uns über Fotos der platzierten Krimis auf den Plakaten, wenn ihr sie entdeckt habt!

CU! Eure IsarChillies

1.
Rote Retter

Die Dämmerung streicht mit langen Schattenfingern über den See und vertreibt die letzten Badegäste. Nur ein Mädchen liegt einsam schlafend auf der Uferwiese, als ein dumpfer Laut sie weckt. Bedrohlich rascheln die Holunderbüsche, und ein Mann steht vor ihr. Splitternackt. Sie schreit, er auch, geht auf sie zu, die Arme nach ihr ausgestreckt. Sie rennt davon. Er hinterher.  Kommt näher.  Da! Wie aus dem Nichts steht eine rote Frau vor ihr, auf Siebenmeilenstiefeln.  Stellt sich dem Nackten in den Weg.  Der deutet hinter sich, auf das Gebüsch, auf seinen Körper, wie wild und immer wieder. Endlich wird klar:  keine Gefahr. Er wurde im Schlaf beraubt, alles ist weg, Klamotten, Handy – und vor Schreck jetzt auch die Stimme. Diana hilft direkt: Auf Siebenmeilenstelzen holt sie eine Decke für den Nackten – und erst einmal Kaffee für alle, auf den Schock.

2. Gute Noten

Alles war perfekt geplant: Joe überfällt die Bank, packt alle Scheine in die große rote Tasche mit der Aufschrift „Noten“ und stellt sie unauffällig auf dem Kirchplatz ab, dort, wo der Chor gleich probt. Keiner wird sich  im Vorbeigehen wundern. Wenn der Chor zu singen anfängt, kommt Jack vorbei, schnappt sich die Tasche und dann nichts wie weg. Hoppla, da steh’n ja gleich zwei rote „Noten“-Taschen! Egal, er klemmt sich beide untern Arm, läuft los. „Halt, unsere Noten, halt!“ schreit die Dirigentin. Auf Siebenmeilenstiefeln startet Diana die Verfolgung.  Kurz vor der U-Bahn stellt sie den Dieb –  und übergibt allen wieder ihre Noten, den Sängerinnen und der Bank.

3. Hausbesuch

„Grüß Gott,  wir bringen Ihnen den „Wahlkrimi“ in der neuen Diana direkt!“Dianas Wahlkampfhelfer sind schon lange unterwegs, gleich wird es dunkel. „Noch zwei Häuserblocks, dann sind wir durch. Pst, habt ihr das gehört?“ Diana steht vor der letzten Wohnungstür im Erdgeschoss und lauscht. Isolde Lehmann, steht auf dem Schild. Drinnen scheppert es, dann Stille.  Diana klingelt. „Betteln verboten“ knurrt ein Mann durch den Spalt der Türsicherung. Er will die Tür zuknallen. Aber der Metallfuß von Dianas Siebenmeilenstiefel steckt dazwischen. „Frau Lehmann“, ruft sie. Von drinnen kommt ein undeutliches Stöhnen. „Schnell, ruf die Polizei“, sagt Diana. Da zersplittert Glas, ein dumpfer Knall. Die Polizei findet Frau Lehmann gesund, aber geknebelt. Der Einbrecher ist ab durch’s Küchenfenster. Alles gut – Diana sei Dank.