Heimlichkeit Plätzchenzeit ist*s so weit?


Es schneit! Vorbei die Zeiten, als du aufwachtest, Madita-like, und es tropfte weiß und dick vom Himmel. Morgengeschenk, seit dem letzten Herbstbunt erwartetes, unverhofftes. Kam dann oft. Und oft auch nicht. Überraschung, rief der Schnee und lag vor der Tür. Heute erzählen es uns Männer ohne Kacheln, aber mit langweiligen Krawatten schon Tage vorher. Malen mit großen Gesten in die Luft und hoffen, dass ihre Finger die digitale Anzeigewand treffen werden, im Bildschirm. Sehen Sie, hiiiiiiier wandert das Wolkenband dann entlang und bring von hiiiiiier bis hiiiiiier Schnee. So, wie die das sagen, klingt das, wie wenn der Postmann dreimal klingelt und ein unerwünschtes Paket abgibt. Das wir annehmen MÜSSEN.

Aber dann ist es so weit, und wir haben es gewusst und erwartet und die Rosen eingepackt, noch gestern Abend, und die Blätter zu einem vorletzten gelben Walnusshaufen gekehrt. Und wir freuen uns trotzdem und schauen hinaus und uns an und es leuchtet aus unseren Sätzen: Es schneit! Und der Hund tobt im Gras und die UGGs sind nicht wasserdicht, nur après-Ski-fest, offensichtlich. Und oben auf dem Schirm krustet es weiß, ja tatsächlich. Und morgen hat es neun bis vier Grad – sagen die Herren – und das ist doch dann Tauwetter, aber ohne Melone. Egal. JETZT schneit es! Und die Reifen sind noch nicht winterfest und die Musiknacht startet sicher erst nach neun und in einer warmen Neuhauser Kneipe – nicht verraucht, allerdings. Nebel sagen die Herren auch nie voraus, oder?

Also kurzundgutum: es schneit. Backst du Plätzchen, Mamma? fragt der Sohn und bückt sich unterm Türrahmen durch. Vom Klavier rieseln leise die Töne.

Walnusslicht


Dieses Licht! Flüssiges Gold gießt der Walnussbaum aus, braun tropft es von seinen Ästen aufs Rosenbeet. Aus zartgeränderten Augen blütet es ihm entgegen. Himmelblau atmet süßlich und dumpf, aber verstohlen und nur hinter vorgehaltener Hecke. Vergessene Früchte zieren kahles Gestrüpp, blutrote Ringe an herbstgrauen Fingern. Morgen um diese Zeit wird es Nacht. Weißer Besen fegt dann die Hüllen verlorener Träume ins Nichts. Aber heute schlürfen wir aus den letzten Pfützen des Sommers.

Was sicher kaum einer über Sex wissen möchte


Beim Laubrechen kommen die wundervollsten Gedanken. Vielleicht haben die griechischen Philosophen immer Laub gerecht, vielleicht ist das Gerüst unserer Philosophie auf Laub gebaut?

Ich reche viel Laub, in diesen Zeiten. Es ist Herbst. Da fallen die Blätter bei jedem Wetter. Und die Gedanken flattern nur so umher, in der sonnigen nebligen Vorwinterluft.

Gestern erkannte ich, während ich zwei gelbe und ein rostrotes Blatt aufspießte, was die meisten Menschen nie über Sex wissen wollten – und nur wenige als schrumplige Wahrheit entdeckt haben:

Sexuelle Begierde, oder auch schlicht „Lust“, ist nichts weiter als der Ausdruck eines intellektuellen, psychischen oder emotionalen Defizits.

Sex haben kann jeder – ganz unabhängig von IQ oder sozialen, ethischen, moralischen oder materiellen Werten.

Sex wollen ist eine intellektuelle Entscheidung, die ein gewisses Maß an intellektueller Eigenständigkeit verlangt. Wenn du die nicht hast, fehlt dir ein Universum an Dimensionen, folglich bleibt dir nur die eine.

Frage: Wenn dir morgen jemand einen Deal anböte: 10 Jahre ohne Sex und dafür den Pulitzer Preis? Den Literaturnobelpreis?

Also ganz ehrlich: ich würde keine Sekunde zögern….!

Einfach nur entspannen.


„Du solltest einfach entspannen“. Sagte sie zu mir.

„Tu ich doch!“

„Wie denn das?“

„Na ich lese. Oder schreibe. Oder zeichne.“

„Das meine ich nicht. Entspannen heißt nicht, etwas anderes tun. Entspannen heißt  NICHTS tun.“

„Ach. So.“

„Ja.“

„Und wie mache ich das? Zum Beispiel?“

„Ganz einfach. Wenn du gehst, also läufst, dann achtest du auf deine Schritte. Und deinen Atem. Tief und gleichmäßig.“

„Sonst nichts?“

„Sonst nichts. Du denkst nicht an deine Arbeit, entwirfst keine Einkaufsliste und auch keinen neuen Roman. Du schreitest und atmest. Ganz einfach.“

„Na wenn das alles ist!“

Ich verabschiede mich von ihr. Gehe die Treppen hinunter. Zur Tür hinaus. Achte auf den Gehsteig und auf meine Schritte. Atme tief und gleichmäßig. So einfach ist das.

Vor mir geht eine Frau, mittel jung mittel dünn mittel schnell. Zündet sich beim Gehen eine Zigarette an.

Ich achte auf meine Schritte. Wieder. Und auf meinen Atem. Hole tief Luft. Rieche den Rauch atme den Rauch huste den Rauch. Achte nicht auf meinen Atem, sondern auf die Zigarette vor mir.

„Das ist wieder so typisch ich. Da will ich entspannen. Ganz einfach. Auf meine Schritte achten und auf meinen Atem. Das ist doch wirklich nicht zu viel verlangt. Und dann raucht da so eine vor mir. Und aus isses mit der Entspannung.“ Erzähle ich ihr bei nächster Gelegenheit.

„Und was hast du da gemacht?“

„Wie, was habe ich gemacht. Nicht entspannt, jedenfalls. Konnte ich ja nicht mehr. Nicht meine Schuld.“

„Klar. Aber. Warum hast du nicht einfach die Straßenseite gewechselt?“

Ganz einfach.

Kleider machen Urlaub 1.0


Die Scheinwerfer schneiden das Ahrntaldunkel in drei Scheiben. Alles was du von der Bergwelt draußen siehst, ist gelbgeränderter Asphalt und, in den Kurven, Straßenmarkierungen links und rechts. Aber du riechst den Herbst, der von den Gipfel still ins Tal hinunterschleicht, du riechst den würzig wilden Atem, mit dem der erste Schnee den letzten Almblüten ein Schlaflied sing. Dann bist du da. Vertraute Laute fremde Stufen eine Tür. Licht flutet einen klaren Raum. Aus hellem Holz ein Bett, ein Schrank, Nachttischchen, Deckenlampe und ein Kreuz, polierte Bodenbretter. Die Nacht versteckt sich hinter grünem Leinen. Du stellst den Koffer ab. Sein grau-orangefarbenes Plastik ist geduldet, nicht daheim, in diesem Alpenzimmer. So wie ich. Am Boden kniend ziehe ich den Reißverschluss von recht nach links rund um den Kofferbauch und klappe seine beiden Hälften auf. Wie ein tranchiertes Hendl sieht er aus, mit Paprika und krosser Haut. Und innen ziemlich leer. Zwei Tage Ruhe sind nicht viel für meinen überlauten Kopf. Zu wenig um mit Kleiderfragen vollgestopft zu werden. Hose, Hemd, Rock, Bluse Schuhe. Socken.  Mit Bedacht öffne ich die Flügeltüren an dem großen Kleiderschrank. Zehn Bügel baumeln da mit leicht gespreizten Armen, wie zum Willkommensgruß der fremden Kleidungsstücke.  Ich lege beide Hände unter die längs gefaltete Jodpurhose. Ihr kühles Schwarz fließt über meine Finger und schmiegt sich in perfektem Kontrast an den Bügel. Das Blütenkleid, das sich so gerne um mich legt wie eine zweite Haut, hänge ich daneben. Die blaue Sommerbluse und den Hauch aus weißer Gaze, wir beide werden frieren, in der Morgenluft……..

Grenzliniengängerinnen haben auch Freunde.


Das Leben ist einfach nicht  zweifach.  Da werden Grenzen nicht ungeschoren verschoben.

Mehrfach daneben gelegen ist viel zu weit ab vom Schuss. Golden geht dann auch nicht mehr.

Bleibt die Zigarette. Kratz im Hals. Brennt auf der Haut.

Alles brennt. Der Wodka die Glut die Nacht das Gestern. Einsamkeiten zu zweit und allein.

Morgen liegt hinter verbrannten Brücken. Asche schmeckt bitter nach Blut.

Hoffen ist leichter als wagen. Versagen liegt näher als Mut. Was tut da noch gut? Mit drei Promille den Rettungsweg finden.

Verschiedene Grenzen verschieben.  Sich michdich.

Echtheit


Du sitzt am PC, so intensiv, wie wahrscheinlich früher kein Mensch an der Schreibmaschine saß. Allein die Tatsache, dass drei Durchschläge mit Kohlepapier zwischen deinen Gedanken und der Druckerschwärze lagen, zwang zur Prägnanz. Heute ist die Intensität vor allem der Omnipräsenz gewidmet, nicht so sehr der Qualität. Wie viele Seiten hast du auf? Wie viele tasks übst du multifähig aus?

Du sitzt und schreibst, bevor du denkst. Du tippst und lenkst deine Träume über den Bildschirm hinaus.

Da schleichen vier Pfoten ins Zimmer. „Mauu“ macht es leise am rechten Stuhlbein, ein weicher Buckel schicbt sich dir entgegen. Ein hungriger Kater. So einfach ist das Leben.

AnderZeit


Ich bin neunzehn und hocke im Garten.  In der Hand eine Harke. Vor mir ein Beet voller Giersch. Unkraut jäten. Wie spießig ist das denn? Die Sonne brennt. Ich würde mich gerne ins Gras legen und meine dicken Beine bräunen. Das wäre vergeudete Zeit, denn meine Beine bleiben weiß wie Elfenbein, nur nicht so glatt. Egal. Ich könnte mir einen Campari-Orange mixen und abwechselnd eine Seite Agatha Christie lesen und einen Schluck von dem eiskalten Getränk zu mir nehmen. Dann wäre ich nach zwanzig Minuten glücklich, keine Giftmörderin zu sein und auch kein Opfer, und meine Beine würden aus der Liegestuhlwarte mit steigendem Alkoholpegel auch immer länger und glatter werden. Aber nein. ich hocke im Garten mit der Hacke in der Hand und weiß, wenn ich den verdammten Giersch nicht bis zur Rückkehr meiner Mutter entsorgt habe, gibt es ernstlich Ärger.

Ich rebelliere, zunächst in Gedanken. Das ist IHR Garten! Ihr Azaleenbeet. Und IHR verdammter Giersch. Was habe ICH damit zu schaffen? Außer, dass ich den Giersch heute entfernen soll? Warum macht sie das nicht selbst? Hallo? Sie kommt um sechs nach Hause. Nach zwölf Stunden unterwegs, davon neun in einem stickigen Büro mit irgend welchen ausländischen Antragstellern könnte sie sich bei dieser Jätarbeit ideal entspannen. Rundherum alles grün. Die Azaleen, der Giersch. Der Rasen, die Hügel. SIE wollte hierher ziehen. Soll SIE doch sehen, wie sie damit klarkommt. ICH packe jetzt meine Sachen und fahre zurück nach Frankfurt. Ins Studentenwohnheim. Zu meiner Freundin. Zu Cocktails und Joints und Jazzclub und Kakerlaken. Einziges Problem: wie komme ich an mein Wochengeld?  Also packe ich die Harke fester, meine Hände haben schon Schwielen, körperliche Arbeit, das ist etwas für Kulaken, nicht für Literatinnen!

Ich bin … Schwamm drüber…. und hocke im Garten. In der Hand ein Kneipchen. Der Garten ist VIEL kleiner als der in meiner Studentenzeit. Aber er bringt auch Arbeit mit sich. „Wenn ich weg bin, entfernst du bitte das Unkraut aus den Ritzen“, habe ich meinem Sohn gesagt. Gesagt habe ich es, nicht ihn gebeten. Und ich habe seinen Blick dabei gesehen. „DU wolltest hierher ziehen. Es ist DEIN Garten. Schau DU doch zu, wie du damit klarkommst. Und überhaupt: Unkraut aus Steinritzen kratzen, wie spießig ist das denn?“ Er sagt es nicht. Er schaut an mir herunter, Tankini (! immerhin! Ich bin ja nicht blind) und Clogs, und fragt: „Wo willst du denn hin, in dem Aufzug?“ Töchter sind grausam. Söhne sind tödlich. Dann fährt er ins Fitnessstudio.

ICh hocke im Garten. Kneipchen in der Hand. Reißezupfe Unkraut aus den Ritzen zwischen den Steinen. Weil ich weiß, dass sonst nach einer gewissen, unglaublich kurzen Zeit die Steine instabil werden – Grünzeug ist insistent! – und wackelig. Weil ich weiß, dass ich nicht das Geld habe, um den gesamten Gartenweg neu zu pflastern. Weil ich ein schlechtes Gewissen habe deswegen. Weil ich schreibe und dichte statt NUR NOCH Geld zu verdienen, um den verdammten Gärtner zur zahlen – vorausgesetzt, ich finde einen – der alle drei Woche kommt und das verdammte Unkraut zwischen den Steinritzen entfernt. UND den Rasen mäht. UND die Rosen düngt. UND die Pflanzen gießt – allerdings täglich.

Nein – ich brotarbeite fast rund um die Uhr, und statt zu schlafen dichte ich. Schreibe. Statt ins Fitness-Studio zu gehen, jäte ich Unkraut. Das ist mein Leben. Ich LIEBE es. Aber ich liebe auch meinen Sohn. Deshalb hocke ich hier im Garten…. gut, was ich tue, ist klar. Ich will ihm kein schlechtes Gewissen machen. Will nicht, dass er in zwanzig Jahren eines bekommt. So wie ich, heute.

Aber…………………………………………….

ich betrachte das Bild meines Vaters im Treppenhaus über dem cremigen Marmor. Die vier Jahreszeiten, hat er es genannt. Schaue auf das geschlossene Buch mit den Lebenserfahrungen. Frage mich: warum muss der Kreislauf von leben und sterben zwangsläufig auch einer von Wissen und Nichtwissen sein? Von Nichtakzeptieren und zu spätem Verstehen?

Ich bin neunzehn. Ich stehe im Garten. Ich schwinge die Hacke. Ich hole den Rechen. Nach einer halben Stunde ist das Beet erdbraun und glatt. Meine Mutter kommt heim, müde von menschlichem Leid, wenig Schlaf, langer Fahrt. „Oh wie schön!“ ruft sie. Und „Danke!“

Zwei Wochen später hat der Giersch seinen Weg über die aufgeschüttete Erde gefunden.

Ich komme in zwei Wochen wieder nach Hause. Zwei Wochen mit meiner dementen Mutter. Im zeitzerstörten Garten, wo der Giersch lange nicht mehr wuchert, es ist ihm zu öd, da. Der Mensch und die Zeit. Sie passen nicht in- und nicht zu einander. Wer geht und wer bleibt? Ist es an der Zeit?

Pergamentich


Vor dem Fenster fingerblättert eine grüne Wand rote Spitzen auf mich, knusperdroht mir mit dem Entern meines Häuschens. Dicke Schalen glocken ohne Laut  im Wind . Herbstnüsse, wenn die Sonne sie nur eine Weile küsst.

Töne dringen aus den Tiefen stiller Räume an mein linkes Ohr. Tröstend greifbar, ich kann ihre Spur zurückverfolgen bis zu einem klaren Bild.

Wie die Nüsse säß ich gern in meiner festen Haut, sicher vor dem Reifeplatzen, grün geborgen.

Aber ich – pergamentblass offen lasse ich in mich hinein, was durch den Tag an Ängsten strömt, an Sorgen. Nöten. Autofahrer mit gefurchten Stirnen Frauen hinter Diagnosescreenings Väter Töchter Mütter, Arme voller Hoffnungssträuße vor den Kliniktoren. Liebeskummer Armutsfalten Todesahnungen und Lebensüberdruss. Das alles muss aus vollen Herzen in die Julihitze. Dort bin ich. Und spüre Wellen Wellen Wellen aus den übervollen Seelentöpfen quellen. Reißen mit mich um. Beinah. In mich hinein durch mich hindurch. Als wäre Pergament ich. Unsichtbare Tafel für die Stifte ihrer Not. Ist das Tintenschwarz aus ihrem Herz getropft, sind sie wohl heller? Und ich dunkler?

Gestern habe ich begonnen, mich zu wehren. Nicht mit Schlägen. Mit Gedanken. Eine Gegenwand aus Mut und Kraft, semipermeabel. Ausgeschickt ins volle Nichts. Zur Lösung einer Gleichung mit unendlich vielen Unbekannten. Jetzt ist es gut.

Ach ja – wenn du mir Freude denkst, heut abend, morgen früh – trink pergamentich gierig aus und sende – Doppelglück! zurück.

Häuser ohne Zukunft


In den Straßen ringsum entstehen wie über Nacht neue Häuser. Alle kühl alle grau alle hochfenstrig mit mittigen Orchideen. Alle schmal alle loftig nicht luftig. Mit dunkelroten Türrahmen und Fenstern. Mit farbigen Innenwänden, die ich durch die vorhanglosen Scheiben gut erkenne, beim Abendgassigang, Wo sind die alten Bungalows geblieben? Sie lagen am Ende verschwiegener Gartenalleen, gesäumt von Apfelspalieren und Lupinenbüschen. 70er Jahre Blumen, Altobst, das neue Jahrtausend verlangt nach geordneten Linien und Formen. Nach Bambus und Buddhas und kantigen Gräsern. Wo sind die Bewohner? frage ich durch ein gekipptes Fenster den bierbebauchten Neuankömmling inmitten der Bauzäune und Zementsäcke. Im Altenheim sagt er. Und ich: Na, dann wissen Sie ja, was Sie in dreißig Jahren erwartet. Soll ich ein paar Lupinen züchten, solange, für Ihre Nachbewohner?

Gegenüber recken die Betonmauern einer Kita ihre überhohen Fenster in den Himmel. Kurfristiger Belegungsbedarf angesichts der Geburtenstatistik, Kotau vor weltfernen wahlnahen Gesetzeseifern. Hauptsache, der Bau ist barrierefrei. Wir werden ihn brauchen, für Rollstuhlfahrten zu gemeinsamen Altersmahlzeiten, balddann, wenn die Kinderstimmen gebrochen über unsere Überzahl fluchen.

Werden vergehen. Wachsen verblühn. Schaffen zerfallen. Mephisto wo bist du?